Cool, ich hatte einen Burnout!

Ja, ich meine das ernst!! Diese Erkenntnis hatte ich vor einigen Wochen.

Der „übliche“ Weg löst nicht das Problem

Wenn du immer wieder meine Artikel liest (die zwar im Moment nur alle paar Wochen erscheinen), weißt du, dass ich mich zur Zeit intensiv mit dem Thema Burnout auseinander setze. Warum? Weil ich selbst bereits zwei Burnouts hatte und mit der Unterstützung von Krankenkasseseite nicht zufrieden war. Aus meiner Sicht löst der „übliche“ Weg nämlich nicht den Burnout-Grund, sondern „stellt“ den Burnoutbetroffenen einfach wieder her, sodass er wieder in die Arbeit gehen kann.

Aus dieser Unzufriedenheit heraus habe ich begonnen, mich selbst auf die Suche zu machen, warum ich einen Burnout hatte. Nach meinem Zusammenbruch habe ich relativ schnell, also nach ca. sechs Wochen, den „üblichen“ Weg (Arzt + Psychotherapeut + Tabletten) verlassen und mich auf eigene Faust auf den Weg gemacht, den wahren Grund für den Burnout raus zu finden.

 

Ich übernehme die Verantwortung für mein Leben

Zwei Monate nach meinem Zusammenbruch habe ich mich bereits selbst wieder gesund schreiben lassen (ja, das geht!) und bin wieder arbeiten gegangen. Wie und was ich dann gearbeitet habe, spielt in diesem Artikel aber keine Rolle. Ich möchte nur, dass du weißt, dass es funktioniert, selbst die Verantwortung zu übernehmen, wenn es um die eigene Gesundheit geht.

Stefan Pirnbacher

Ich habe mich also auf den Weg gemacht, raus zu finden, warum ich einen Burnout hatte. Ich habe alternative Methoden herangezogen, wie Reiki (ich habe sogar den Reikimeister gemacht), es war Meditation, Yoga und Seelenrückführung mit dabei. Zudem auch eine Ernährungsumstellung und viel Sport. All das hat mir sicherlich gut getan und hat mich sicherlich ein Stück weit gebracht. In dieser Zeit habe ich aber eigentlich versucht, das, was beim Burnout passiert war, zu verdrängen. Die richtige Heilung und Bewusstwerdung trat erst auf, als mir bewusst wurde, dass ich den Burnout noch einmal erleben muss. Dieses Bewusstsein hat mir unter anderem ein Coaching mit Uwe Dockhorn beigebracht. Durch das Coaching habe ich unter anderem gelernt, wie ich mich auf mich, meine Fähigkeiten und meinen freien Willen konzentrieren kann. Das Ganze hat dann schon ein paar Monate gedauert. In diesen Monaten übte ich immer wieder die Konzentration auf mich selbst.

 

Die Digitalisierung kann Leben verändern! 🙂

Zu dieser Zeit wusste ich noch nicht, was dabei rauskommen wird, aber ich habe gewusst, ich bin auf dem richtigen Weg, denn Stehenbleiben ist nicht. Und dann, und das wird jedem mal passieren, der einen Lebenswandel durchmacht, trat etwas in mein Leben, das den großen „Aha-Effekt“ erzeugte. Es war keine Erscheinung, auch keine Stimme im Kopf oder eine Begegnung dritter Art. Es war und wie sollte es in unserem digitalen Zeitalter anders sein, ein Youtube-Video. Ja, ich meine es ernst, 🙂 ein Youtube-Video war der letzte Puzzlestein auf der Suche nach meinem Burnoutgrund. Nach diesem Youtube-Video wusste ich, was zu tun war.

 

Bei diesem Youtube-Video handelte es sich um dieses hier: Jill Bolte Taylor – „Wie cool! Ich habe einen Schlaganfall…!“

 

Jill Bolte Taylor erzählt hier ihre Geschichte, wie Sie ausgerechnet als Gehirnforscherin einen Schlaganfall erlitt. Sie beschreibt genau, was sie während des Schlaganfalls gesehen, gehört, gefühlt und gedacht hat. Das hat schlussendlich zu ihrer heutigen Einstellung zu ihrer Arbeit und zum Leben geführt. Sie ist heute eine erfolgreiche Autorin und Rednerin.

 

Lass dich auf deinen Burnout noch einmal ein!

Ich kann dir gar nicht sagen, wie ich auf dieses Video gekommen bin, aber es hat mir enorm viel geholfen (immerhin habe ich auch den Titel dieses Artikel davon abgeleitet 😉 ). Auf jeden Fall hatte ich nach diesem Video die Kraft und vor allem die Eingebung, dass ich mich auf meinen letzten Burnout ein weiteres mal einlasse. In einer kleinen Meditation bin ich zurück in meinen Burnout gegangen und habe sehr intensiv die Minuten des Zusammenbruch noch einmal vor meinem geistigen Auge passieren lassen und habe dann alles aufgeschrieben.

Diese paar Minuten haben mir meine Augen geöffnet 😀. Es dauerte dann noch einige Zeit, bis ich das Erlebte in Worte fassen konnte, aber während dieser Meditation hatte ich einen Einblick in eine Botschaft – die Botschaft meiner Seele. Meine Seele zeigte mir im Zusammenbruch das, was mir innerlich am Wichtigsten ist. Seitdem konzentriert sich meine Energie nur mehr auf diese wirklich wichtigen Dinge und was soll ich sagen, es hat sich viel verändert seit dem. Das oben genannte Video habe ich erstmals im Frühsommer 2016 gesehen und seit dem immer wieder angesehen.

Seitdem eröffneten sich mir auch immer mehr Erkenntnisse über das Leben, es treten andere Menschen in mein Leben und ich weiß nun, wie sich all diese Puzzlesteine, angefangen von meinem ersten Burnout über den Versuch, steil Karriere zu machen bis zum zweiten Burnout und der Schwenk hin zu alternativen Heil- und Lebensmethoden, zusammensetzen, sodass ich heute hier und jetzt diese Zeilen schreiben kann.

 

Mein Lebenswegweiser

Ich sehe meinen Weg nun ganz klar vor mir und bin sogar soweit, dass ich mir zutraue, das Erlebte nieder zu schreiben und Menschen anzubieten, die das selbe erleben und wissen und so auch den wahren Grund des Burnout raus finden wollen, um ebenso ihre Botschaft und ihren Lebenswegweiser erkennen zu können.

Es macht unheimlich viel Spaß, dies alles nieder zu schreiben und in eine Form zu packen, sodass du diese Erfahrung auch für dich nutzen kannst, ohne dreijährige Suche. Ich mache es auch für mich, denn so kann ich das Erlebte für mich noch einmal ganz genau spüren und ich bin sehr dankbar dafür.
Das Programm ist noch nicht fertig, denn ich schreibe gerade die Skripte. Aber du kannst dich schon mal bei mir melden und dich in meine Liste eintragen, wenn du neugierig bist, wie das Programm aussehen wird. Ich hoffe, dass ich es bis Ende 2016 in eine Form gebracht habe, dass du es dir ansehen kannst.

Trage dich hier bitte ein (das ist meine Newsletterliste und du erhältst mit deiner Eintragung auch ein kleines Geschenk 😉 ):

 

So, genug für heute. Ich freue mich, wenn dich diese Geschichte ein wenig neugierig gemacht hat und wenn sie dich vielleicht ein wenig auf andere Gedanken bringt, wie du mit deinem Burnout umgehen kannst. Wenn du Fragen hast, dann schreibe mir hier einfach eine Nachricht. Ich helfe dir gerne weiter und keine Angst, deine Geschichte bleibt unter uns, den ich weiß, dass Burnout etwas sehr sensibles ist.

Alles Gute und herzliche Grüße!

PS: Ich freue mich, wenn du mir auch auf Facebook gleich ein „Like“ gibst! 🙂 Hier liken

Unterschrift_Stefan

2 Kommentare


  1. Hallo Stefan,
    was du schreibst, kenne ich auch gut aus eigener Erfahrung. Bei mir war´s mein Perfektionismus, der letztlich der Auslöser war. Und natürlich das, was hinter dem „ich muss perfekt sein“ steht, das also, warum ich glaub(t)e, perfekt sein zu müssen.
    Heute bin ich ganz ähnlich wie du, froh, diese Erfahrung gemacht zu haben. Am Ende habe ich daraus unglaublich viel an Lebenserfahrung und innerer Stärke gewonnen. Und bin dadurch heute sehr viel mehr in meiner Mitte als vorher.
    Liebe Grüße,
    Carsten

    Antworten

    1. Hallo Carsten,
      das was du schreibst, kommt mir auch bekannt vor. Ich bin heute auch dankbar, diese Erfahrung gemacht zu haben, denn sie hat mein ganzes Leben verändert und zwar hin zum Positiven.
      Danke für deine Nachricht. LG Stefan

      Antworten

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