Was ist Burnout wirklich und wie komme ich da wieder raus?

Wer die Seite über mich bereits gelesen hat, der weiß, dass ich Erfahrung mit Burnout habe. Da an Burnout bereits Millionen von Menschen leiden, ist es mir ein Anliegen, meine Sicht der Dinge darzulegen. Wie du vielleicht schon erwartest, habe ich, auch weil ich ein Betroffener bin, eine andere Sicht auf dieses Thema. Wenn auch du dich vielleicht gerade mit Thema beschäftigst, sind die folgenden Zeilen wahrscheinlich sehr interessant für dich.

Bitte sei dir bewusst, dass folgende Zeilen meine Gedanken, meine persönliche Meinung und Erfahrung ist. Diese Zeilen erheben nicht den Anspruch, andere Formen der Therapie zu ersetzen. Ich möchte damit nur ein gewisses Bewusst werden bei Betroffenen hervorrufen.

Ich freue mich auf dein Kommentar am Schluss oder eine Email unter hallo@stefanpirnbacher.com .

 

Stress und Überforderung – der wahre Grund?

Viel wurde und wird über Burnout geschrieben. Viele Artikel gehen der Frage nach, ob Burnout nun eine anerkannte Krankheit ist oder nicht. Als Burnout wird in unserer Gesellschaft ein vor allem körperlicher und seelischer Zustand des „Ausgebrannt seins“ beschrieben.

Jemanden zu erklären, was ein Burnout wirklich ist, ist sehr schwer. Vor allem weil jeder Betroffene den Burnout anders erlebt. Die allermeisten Artikel zum Thema Burnout werden allerdings leider von Menschen geschrieben, die noch nie einen Burnout hatten. Das ist auch der Grund, warum ich, wenn ich diese Artikel lese, immer und immer wieder auf dieselben beschriebenen Symptome stoße. Es sind immer dieselben Symptome, obwohl jeder das Burnout anders wahrnimmt – komisch eigentlich.

Aus meiner Sicht, also aus Sicht eines Betroffenen, wird der wahre Grund eines Burnouts immer außen vor gelassen. Aber warum ist das so? Nun, weil der echte Grund für Burnouts in unserer Gesellschaft einfach nicht sein darf. Stattdessen werden immer und immer wieder folgende Gründe für einen Burnout dargelegt:

  • Stress und Überforderung

Im Großen Ganzen stimmt das auch, ist aber zu wenig in die Tiefe gegangen. Und dann wird einfach gesagt, man soll sich Ruhe gönnen, auch mal an sich denken und einfach darauf schauen, dass man weniger Stress hat. Wenn dann auch noch Medikamente in Form von Antidepressiva dazu kommen, wird es für einen persönlich schwer, den wahren Grund zu finden. Nun das kann zwar dazu führen, dass der Burnout nicht so schlimm oder rausgezögert wird. Letztendlich schwebt das Damoklesschwert „Burnout“ trotzdem über den Köpfen, weil der wahre Grund nicht angesprochen wird.

Es gibt bereits einen Trend, dass ein wenig mehr hinterfragt wird, warum der Stress und die Überforderung überhaupt entstehen, was ich auf der einen Seite sehr gut finde. Auf der anderen Seite wird aber an der falschen Stelle nach den Gründen gesucht. Als Gründe für den Stress werden der hohe Leistungsanspruch der Gesellschaft an den Menschen, die schnelllebige Zeit und ähnliche Gründe genannt.

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Das sind, wie in unserer heutigen Gesellschaft üblich, Gründe im Außen. Im Endeffekt wird der „Schuldige“ für das Burnout im Außen gesucht. So wie es bei jeder Krankheit der Fall ist. Schuld an der Krankheit ist das Wetter, die schlechte Luft, Viren und Bakterien, die von jemand anderen aufgenommen werden usw. Genauso funktioniert dann ja auch die Behandlung. Von außen wird mit Hilfe von Medikamenten versucht, die Krankheit zu behandeln. Und so ist es auch beim Burnout.

 

Oder ist doch etwas anderes schuld?

Der wahre Grund für das Burnout liegt meines Erachtens und laut meiner Erfahrung aber ganz woanders:

Nämlich in einem selbst! Also in dir drinnen!

Dieser Gedanke ist in unserer Leistungsgesellschaft leider nicht gern gesehen. Heißt es doch, zugeben zu müssen, dass man selbst am Burnout schuld ist. Und nicht die Firma, die einen mit so viel Verantwortung und Aufgaben überhäuft hat. Oder der schwierige Ex-Mann, wenn eine allein-erziehende Mutter an einem Burnout leidet.

Und dennoch ist es so!

Der Grund für das Burnout liegt im eigenen Tun und im eigenen Denken.

Und genau hier kannst du anfangen zu arbeiten, um aus dem Burnout rauszukommen oder ihn von vornherein zu vermeiden.

 

Der erste Schritt zur Erkenntnis

Der erste Schritt ist also zu erkennen, dass der Burnout durch deine eigene Entscheidungen hervorgerufen wurde. Um langfristig einen Burnout zu behandeln ist es also zielführend, dich zu fragen, welche Entscheidungen, welche Taten und welche Gedanken haben mich in das Burnout getrieben?

 

Aktiv sein, statt passiv

Und hier solltest du aktiv an dir arbeiten. Am besten dazu geeignet ist ein Coaching, in dem du dich nur auf dich konzentrieren darf. Schritt für Schritt arbeitest du an deinem eigenen Selbst. Der Coach unterstützt dich dabei. Das Ziel ist es, zu erkennen, was die wirklichen persönlichen Gründe für deinen Burnout sind und wie sie entstanden sind. In einem weiteren Schritt können dann diese Gründe bearbeitet und so geändert werden, dass du dich immer weiter vom Burnout entfernst und sogar wieder entspannt und zufrieden wirst und trotzdem dieselbe und sogar bessere Leistung abliefern kann als vor dem Burnout. Ein Burnout kann komplett aus dem eigenen Leben wieder verschwinden, wenn du an dir arbeitest.

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Bewusst an dir arbeiten – immer und immer wieder

Schritt für Schritt erkennst du dann, wie sich dein Burnout meistens bereits seit der Kindheit entwickelt hat. Es reift die Erkenntnis, dass alle Entscheidungen und Taten in der Vergangenheit zum Burnout führen mussten. Es war also deine eigene Entscheidung, um an diesem Punkt zu kommen. Jetzt heißt es, vor allem an deiner eigenen Denkweise zu arbeiten. Mit der Zeit und durch aktives Gedanken- und bewusstes Taten-Üben wird sich eine Entspannung und Entstressung ergeben. Und trotzdem muss du dich nicht schonen, sondern kannst aktiv etwas leisten. Nur diesmal arbeitest du aktiv am eigenem Selbst, mit dem Ziel, zu erkennen, wer du wirklich bist!

 

Ein neues Leben

Meistens ist es dann so, dass die Betroffenen durch diese neue Erkenntnis völlig neue Energien freisetzen, die aber nicht mehr stressbedingt verloren geht. Es entsteht ein neues Bewusstsein für die Themen „eigenes Ich“, „Was bedeutet Arbeit?“ und „Was ist wirklich wichtig!. Du kannst dich nun vor dem Ausbrennen selbst schützen und weißt haargenau, wie es zum Burnout gekommen ist.

Dieses Bewusstsein öffnet viele neue Wege und setzt neue Energien frei, z.B. zu neuen Berufschancen aber auch zu anderen Zielerreichungen im selben oder ähnlichen Job, wie vor dem Burnout.

 

Frag ruhig!

Wenn du mehr über meine Erfahrungen wissen willst, oder Fragen hast, dann melde dich einfach bei mir unter hallo@stefanpirnbacher.com.
Ich würde gerne deine Meinung zu diesem Thema wissen. Deshalb möchte ich dich bitten, gleich unten ein Kommentar zu hinterlassen. Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann folge mir auch auf Facebook. Ich freue mich darauf.

LG

Unterschrift_Stefan

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