Was ich 2015 über das Leben gelernt habe!

2015 war ein ganz besonderes Jahr. Sehr viel ist mit mir passiert und ich bin heute ein anderer Mensch. Mit diesem Artikel möchte ich das vergangene Jahr nochmal Revue passieren lassen und mir genau anschauen, was ich getan habe und was sich bei mir geändert hat, sodass ich einen großen Schritt zu mehr Zufriedenheit und Glück gehen konnte.

 

Außen nix oder Innen alles?

Das interessante für jemanden, der mich nur flüchtig kennt, dass sich nach außen nicht wirklich viel geändert hat. Ich habe noch den selben Job, ich habe das selbe Auto und wohne im selben Haus. Gut, durch vermehrtes Sporteln hat sich bei mir etwas getan, nämlich, dass ich einfach fitter bin und das eine oder andere Fettpölsterchen verschwunden ist. Und bei den anderen Dingen wird sich, aufgrund meiner innerlichen Veränderungen dann auch im Außen demnächst einiges ändern. 😉

Stefan Pirnbacher

Die große Änderung fand aber in meinem Inneren statt. Heute vor einem Jahr war ich recht unzufrieden mit meinem Leben. Ich war nicht richtig glücklich und das, was mich am meisten geärgert hatte, war, dass ich nicht wusste, was ich tun kann, um eben zufriedener und glücklicher zu werden. Die Jahre vor 2015 habe ich mich bereits auf den Weg gemacht, um mehr Zufriedenheit zu finden und auch zu ergründen, warum ich hier auf diesem Planeten bin. Und ja, das ging bis zu einem gewissen Punkt ohne Unterstützung. Dieser gewisse Punkt war Anfang 2015 erreicht. Bis dahin hatte ich viel Wissen über unsere Welt, über die Menschen, deren Krankheiten und Wünsche usw. zusammengetragen. Jetzt wusste ich aber nicht mehr weiter. Ich wusste nicht mehr, wie ich das Wissen, das ich mir über ein glückliches Leben zusammengetragen hatte, auch bei mir persönlich in die Tat umsetzen konnte.

 

Bis hierin und nicht weiter – vorerst!

Ich suchte mir also einen Coach. Dieser Coach sollte jemand sein, der diesen Weg, den ich gehen wollte, bereits gegangen ist. Gesucht und gefunden und zwar war es Uwe Dockhorn. Mit Uwes Hilfe konnte ich im Jahr 2015 meinen Weg weitergehen. Und nicht nur in kleinen Schritten, nein, im Vergleich zu den Jahren vorher, machte ich riesen Sprünge. Mit der Hilfe meines Coaches setze ich ganz andere Energien frei und auch die Welt um mich herum reagierte darauf.

 

Nix g’sagt ist g’lobt gnua! – oder doch nicht?

Ich bekam plötzlich von wildfremden Menschen Lob, wenn ich etwas sagte oder im Internet postete. Ich bekam Lob über mein Aussehen (!) und auch darüber, dass ich immer für jeden ein Lächeln übrig hätte. Plötzlich kamen Menschen von sich aus zu mir und fragten mich, was ich tun würde, wenn ich dieses oder jenes Problem hätte. Das Witzige ist, diese Menschen kamen zu mir, obwohl ich, sagen wir mal, keine Werbung machte, das ich sowas anbiete und ich biete nach wie vor nichts an. Die Menschen kommen trotzdem zu mir und fragen mich um Hilfe. Das ist eine der schönsten Veränderungen. Menschen fragen mich um Hilfe und ich helfe liebend gern. Mittlerweile traue ich mich sogar schon, etwas dafür zu verlangen. 😉 Es passiert sogar, dass mir die Menschen, denen ich helfe, mehr Geld geben, als ich verlange. 🙂

 

Was habe ich denn nun gelernt?

Das ist aber nur die Auswirkung nach außen. Was habe ich also innerlich im Jahr 2015 gelernt, sodass meine Außenwelt sich auch veränderte?

  • Ich lernte, dass ich der wichtigste Mensche in meinem Leben bin. Wenn es mir gut geht, dann kann ich dafür sorgen, dass es anderen auch gut geht.
  • Meine Bedürfnisse im Leben nach Harmonie, Liebe, Ehrlichkeit, Wertschätzung und Dankbarkeit sind richtig und es ist völlig egal, was die „Businesswelt“ oder sogenannte „harte Jungs“ davon halten.
  • wirklich wichtig ist mir meine Familie und nicht, wie noch vor ein paar Jahren geglaubt, Karriere und Geld. Karriere und Geld sind sogar ziemlich unwichtig, wenn ich keine Liebe und Geborgenheit von meiner Familie bekomme. Und diese bekomme ich, wenn ich sie selber gebe. Dann macht auch Karriere und Geld wieder Spaß! 🙂
  • Ich und nur ich allein bin derjenige, der es in der Hand hat, wie es mir geht. Ich bin es, der entscheidet, ob ich glücklich oder unglücklich bin, ob ich krank oder gesund bin und ob ich auch über Gefühle reden will und mich dabei auch in der Öffentlichkeit wohl fühle oder nicht.
  • Jeder lebt in seiner eigenen Welt, weil jeder entscheidet selbst, wie seine Welt aussieht. Und deswegen ist jede Meinung richtig.
  • Die Richtung, die ich in meinem Leben gehen will, gehe ich schon die ganze Zeit. Jeder Schritt war meine Entscheidung und alles, was ich tun möchte und kann, tue ich bereits mein Leben lang. Denn ich habe sämtliche Fertigkeiten bereits in mir drin.

 

Ein anderes Verhalten!

Was tue ich in meinem Alltag nun konkret, was ich vorher nicht getan habe, um oben beschriebenen Veränderungen zu festigen und weiter auszubauen?

  • ich akzeptiere jede Meinung. Jeder darf seine Meinung haben, denn sie ist in seinen Augen richtig, wie auch ich meine Meinung richtig finde
  • Ich behandle jeden Menschen gleich gut. Jeder Mensch hat es verdient, zuvorkommend behandelt zu werden, egal, ob Bettler oder Konzernvorstand oder Putzfrau oder Superstar, egal welche Hautfarbe und Religion. Mensch ist Mensch!
  • Ich schaue mir genau an, um was es wirklich geht, wenn ich mich über etwas ärgere. Da steckt immer ein persönliches Thema dahinter und es hat immer mit mir zu tun. Seitdem ärgere ich mich automatisch immer weniger! 🙂
  • Ich gebe, was ich kann und was mir Spaß macht zu geben. Es ist von allem genug da und ich gebe gerne, was ich habe, wenn ich es für richtig halte.
  • Natürlich schaue ich auf meine Ernährung und auf genug Bewegung. Denn diese beiden Dinge sind ebenso Grundpfeiler im Leben.
  • Ich höre auf meinen Bauch und denke nur nmit dem Kopf, um die Entscheidungen des Bauches umzusetzen.

Und eine wichtige Lehre habe ich erst vor kurzem so richtig erkannt, obwohl es dann schon 2016 war:

Versuche nicht die Welt zu retten und andere zu ändern, sondern lebe zuerst selbst so, wie ich finde, dass es richtig ist und mir gut tut. Da aber jeder selbst entscheidet, wie er oder sie leben möchte, steht es mir nicht zu, anderen meine Meinung aufzudrängen. Ich kann so leben, wie ich es für richtig halte und wenn jemand das gefällt, wie ich es mache, dann freue ich mich, wenn ich gefragt werde, wie ich es mache.

Ui, schon einiges, was sich da in einem Jahr geändert hat und ich freue mich riesig darüber. Ich bin auch sehr dankbar dafür, dass ich dieses Gefühl der inneren Zufriedenheit jeden Tag mehr spüren darf.

Ich kann nun aus eigener Erfahrung sagen, dass egal, was Außen passiert, wenn du innerlich zufrieden bist, dann bringt dich dies nicht aus der Fassung. Im Gegenteil, wenn du innerlich zufrieden bist, ändert sich plötzlich das Außen. Ich kann mit Fug und Recht sagen, dass meine Welt heute eine ganz andere ist also vor einem Jahr. Sie ist viel besser, schöner und zufriedener geworden.

Und jetzt bin ich auf den Rest meines Lebens gespannt. Ich habe von viel vor! 🙂

 

LG

Unterschrift_Stefan

6 Kommentare


  1. Super!
    Ein amerikanischer Spruch dazu: If everybody would clean before his own door, then the world would not be in such a mess!

    Antworten

    1. Stimmt! Leider macht der Großteil der Leute genau das Gegenteil. Das dient unbewusst dazu von seinen eigenen Themen abzulenken. Meistens steckt Angst dahinter. 😉

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  2. Hallo Stefan,
    danke für den tollen Artikel. Besonders in deinen 6 Punkte zum Thema „anderes Verhalten“ konnte ich mich selbst gut wiederfinden. Vielen Dank dafür!
    Jasmin

    Antworten

    1. Hallo Jasmin,
      das freut mich sehr, wenn du dich dort wiederfinden konntest. 😀

      Dann hast du 2015 auch eine gewisse Veränderung erlebt?

      LG Stefan

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      1. Hallo Stefan,
        im Rückblick kann ich sagen, dass ich das habe. Für mich war das quasi Step1. Für 2016 steht im Mittelpunkt, die Veränderungen für mich selbst zu fixieren und so dann auch gezielt einsetzen.
        Grüße
        Jasmin

        Antworten

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