Was ist, wenn es wirklich so ist?

Was ist, wenn es wirklich so ist, dass alles um mich herum rein meinem Geist entspringt? Alles, was ich sehe und höre, fühle und schmecke und vor allem alles, was passiert, entspringt meinem Geist. All diese Dinge denke ich mir jeden Moment, jede Sekunde und jeden Tag selbst aus.

Ok, was bedeutet das jetzt?

 

Ich habe Völlige Gestaltungsfreiheit

Wenn das so ist, dann habe ich tatsächlich die Möglichkeit, die Macht und die Kraft, die Welt selbst zu gestalten. Ich tue es ja bereits. Im Moment eher unbewusst, aber ich tue es bereits mein Leben lang. Es liegt also rein an mir, wie die Welt aussieht. Ich habe die Verantwortung dafür, was geschieht.

Es ist auch gar nicht möglich, diese Verantwortung abzugeben. Denn alles um mich herum kommt aus meinem Geist. Jemand anderer ist sozusagen gar nicht da, der meine Welt erschaffen könnte. Ich gestalte also die Welt, immer und zu jeder Zeit selbst. Alles um mich herum, alle Menschen, Tiere, Pflanzen, Dinge und Ereignisse werden in meinem Kopf erschaffen.

IMG_2997

Wenn das also wirklich so ist, dann ist es logisch und legitim, ab sofort die Welt bewusst so zu erdenken und erschaffen, dass ich damit glücklich bin und sie dem entspricht, was mich zufrieden macht. Das ist schon mal sehr gut! 😉

 

Aber Was ist Realität und was nicht?

Diese These wirft natürlich auch Fragen auf. Wenn ich es bin, der alles erschafft, was ich sehe, rieche, fühle und höre, dann sind auch alle Menschen nur ein Produkt meiner Erschaffenskraft. Sind dann die Menschen, die ich liebe, also zum Beispiel meine Familie, auch nur „Produkte“ meines Geistes und es gibt sie gar nicht wirklich? Wenn man der These folgt, dass ich alles erschaffen kann, dann ja.

 

Es stimmt, ich muss mich ändern, damit sich was ändert

Ich kann nämlich jeden Menschen zu jeder Zeit anders darstellen. Ich brauch nur meine Denkweise über ihn ändern. Mit dieser Erkenntnis wären wir also bei einem sehr wichtigen Thema. Nämlich bei der Tatsache, dass ich es bin, der sich ändern muss, wenn ich will dass sich jemand anderer oder sich eine Situation ändert. Denn ich bin es ja, der diese andere Person oder Situation in meiner Welt erschafft.
Das beantwortet aber immer noch nicht die Frage, ob es denn nun die anderen Menschen um mich herum überhaupt gibt.

 

Meine Botschaft von mir an mich selbst

Ich denke, es gibt diese Menschen, halt in meiner Vorstellungskraft und durch meinen freien Willen in der Form, in der ich sie mir vorstelle. Ich stelle mir die Botschaft, die mir eine bestimmte Person in meiner Welt mitteilen will, einfach in der Form vor, wie ich sie wahrnehme.

Dasselbe passiert mit Tieren, Dingen und Ereignissen. All diese Dinge entspringen meiner Vorstellungskraft. Ich kann also sagen, die Welt, wie ich sie sehe, ist der Spiegel meines Inneren. Dieses Äußere entsteht aus meiner Vorstellungskraft und meinem freien Willen, der bewusst und auch unbewusst meine Welt erschafft.

 

Was hat dann Krieg in meiner Welt verloren?

So, was bedeutet es nun, dass es in meiner Welt zum Beispiel Krieg gibt? Warum gibt es schreckliche Dinge, wie Mord und Vergewaltigung in meiner Welt? Gott sei Dank habe ich solche Dinge nicht persönlich an mir selbst erleben müssen, aber es gibt sie in meiner Welt. Dennoch, ich erschaffe diese Tragödien genauso in meinem Inneren, wie ich die schönen Dinge erschaffe. Was will mir das also sagen? Da meine äußere Welt, wie ich sie wahrnehme, ja mein Inneres spiegelt, muss es auch in meinem Inneren einen gewissen Krieg oder Vergewaltigung usw. geben. Was das genau bedeutet, ist sicherlich eine der größten Herausforderungen, die ich habe.

 

Facettenreichtum ist alles eins

Doch nun nochmal zurück zum Thema über die Menschen, die es in meiner Welt gibt. Sie entspringen ja meiner Vorstellungskraft. Was sind sie also? Sind sie nun wirklich nicht real, sondern nur eine Botschaft für mich? Ich kann mir das in etwa so vorstellen: die Menschen, die es in meiner Welt gibt, sind ein Teil von mir und ich spiegle sie nach außen, um ihre Botschaft zu verstehen. Das wiederum würde ja dazu führen, dass man sagen kann, es ist alles eins. Denn alles, was ich wahrnehme ist eine Facette von mir.

 

Mein Tod ist auch nur eine Einbildung

Ok, wenn also diese Welt, wie ich sie wahrnehme, ich ist, warum gibt es sie überhaupt und wer bin ich dann eigentlich? Was passiert, wenn ich diese Themen, die in meiner Welt auftauchen, wie Kriege, aber auch persönliche Themen, wie Geldsorgen oder Krankheiten, gelöst habe? Was ist dann? Geht das ewig so weiter? Irgendwann hört ja mit meinem Tod, meine Welt auf zu existieren. Oder stelle ich mir meinen Tod auch nur vor und es gibt ihn gar nicht wirklich?

 

Ich führe Selbstgespräche?

Wenn ich dich nun frage, was du von diesem Text oder dieser Art, sich die Welt vorzustellen, denkst, dann frage ich ja eigentlich auch „nur“ jemanden, den es in meiner Welt nur durch meine Vorstellung gibt. Ich frage also mich selbst im Endeffekt. Quasi ist dann deine Antwort schon in mir drin. Sie wird nur durch dich greifbar für mich.

 

Ist das der Beweis für die Existenz der Seele?

Ist das, was ich mir hier gerade denke, vielleicht das, was „Seele“ genannt wird? Angeblich stirbt eine Seele ja nicht, sondern erschafft sich immer und immer wieder eine Welt, in der sie Aufgaben löst, bis sie irgendwann alle Aufgaben gelöst hat. Aber was ist dann? Und wie viele Seelen gibt es? Wie hängen diese Seelen mit meiner zusammen? Helfen die Seelen sich gegenseitig? Es sind also noch viele Fragen offen. Ich denke, ich werde noch die eine oder andere Antwort finden und wenn nicht, auch egal. Aber allein die Welt so zu sehen, wie ich sie gerade beschrieben habe, ist doch schon mal voll cool. Denn jetzt kann ich sie gestalten, wie ich will. 🙂

 

Wer ist Teil von welchem ICH?

Was sagst du als Teil meines ICHS dazu?
Oder bin ich ein Teil deines ICHS?
Wie fühlt sich dieser Gedanke an?

Oder ist das komplett wirr, was ich da schreibe? Wenn ja, eigentlich auch egal, es ist ja eh meine Welt und in der kann ich machen, was ich will. 😉
Aber welche Welten gibt es noch? Und gibt es überhaupt welche?

 

Summasumarum

Zusammenfassend kann man aber sagen:

  • ich muss mich ändern, damit sich was ändert. Völlig logisch, wenn man den Ausführungen oben folgt. Wenn ich meine Denkweise ändere, ändert sich auch meine Umwelt und somit auch der Mensch oder die Situation, die mich stört.
  • ich bin derjenige, der verantwortlich ist, was mir geschieht. Alles, was ich bis jetzt erlebt habe, wie meine Lebenssituation gerade ist, was ich besitze, was ich denke und spüre habe ich selbst erschaffen. Nur ich bin dafür verantwortlich zu machen, wie es mir in diesem Moment gerade geht. Meine jetzige Lebenssituation ist das Ergebnis aus meiner Denkweise und Vorstellungskraft.
  • mein Denken erschafft mir meine Welt. Somit kann ich mein zukünftiges Leben gestalten, wie ich will. Ich bin der Meister und Erschaffer meiner Welt.
  • alles um mich herum ist ein Spiegel meiner selbst. So wie die Welt um mich herum ist, so bin ich auch innen. Ich für meinen Teil kann sagen, dann bin ich innerlich relativ harmonisch, denn es gibt in meiner unmittelbaren Welt nicht so viel Leid sondern eher viele schöne Dinge. Dennoch gibt es einige Dinge, die ich in meiner Welt noch verbessern möchte.

Mann, mann, ganz schön verwirrend das Ganze. Auf der einen Seite aber irgendwie cool. Weil ich kann mir so echt meine eigene Welt erschaffen und bin überhaupt nicht von anderen abhängig. 🙂

Wie siehst du das Ganze? Wie siehst du deine Umwelt und wie gehst du die Herausforderung an, eine für dich schöne Welt zu erschaffen? Was bedeutet das nun, dass du die komplette Verantwortung für alles hast? Ich freue mich auf deine Meinung. Schreibe mir unten in den Kommentaren. 🙂

 

Hier kannst du dich zu meinem Newsletter anmelden. Da kannst du auch das kostenlose Plakat „Ab jetzt…“ zum Ausdrucken runterladen 🙂 :

 

LG

Unterschrift_Stefan

4 Kommentare


  1. Das,was Du schreibst,sehe ich im Prinzip genauso.Das Problem bei mir ist aber irgendwie,dass ich wohl noch nicht so ganz daran glaube und ich hab auch noch nicht so richtig verstanden,wie ich das,was mir passiert,anders erschaffen kann.Was muss ich dafür tun?

    Antworten

    1. Hallo Verena,
      wir sind ja schon per Email in Kontakt. Hier möchte ich aber auch für andere Mitleser nochmal antworten: Es passiert im Inneren, wie du deine Welt erschaffst. Dabei spielen deine Glaubenssätze eine große Rolle, denn durch sie „erdenkst“ du dir dein Verhalten in bestimmten Situationen. Aus einer Aktion gibt es dann immer wieder eine Reaktion der Welt. Wenn du also noch nicht so richtig daran glaubst, dass du die Macht hast, deine Welt zu verändern, dann wird sie es auch nicht tun und es werden immer Situationen im Außen oder andere Menschen deinen Weg vorzeichnen, statt dass du es selbst tust.
      LG Stefan

      Antworten

  2. Hallo Stefan,
    Weißt du, ich verstehe die Dinge, die du schreibst. Ich bin auch zum zweiten Mal völlig ausgelaugt zusammengebrochen….ich arbeite an mir, an meinen Mustern. Seit fast zwei Jahren werde ich von einer Psychotherapeutin in der Gesprächstherapie begleitet. Ich hab tabula rasa gemacht in meinem Leben….bloß meine Energie ist irgendwo, meine Energie zum Leben fehlt……wo ist sie, wenn Energie für alle da ist. Wo steh ich mir im Wege? Oder ist meine Lebensenergie einfach schon verbraucht? Wieso ist alles so unendlich mühsam, Dinge, die ich immer gerne getan habe, ich hab einfach keine Kraft mehr….ich hab mich sehr lange in Geduld geübt, mein Leben verändert, den Job gekündigt. Ich bin ein glücklicher Mensch, der nicht blind ist für die schönen Dinge im Leben…..doch bräuchte ich Energie in Dosen

    Antworten

    1. Hallo liebe Dagmar,

      ich verstehe dich sehr gut. Auch mir ist einfach die Energie abhanden gekommen gewesen, auch bei Dingen, die ich vorher gern gemacht hatte.

      Aus meiner Sicht, ist es wichtig, die Rolle im Leben zu finden. Welche Aufgabe übernimmst du in deinem Leben für die Gesellschaft? Was ist es, was du einbringen kannst? Aus welchen Motiven heraus tust du Dinge?

      Überlege dir, übernimmst du bereits die volle Verantwortung für dein Leben oder sind Umstände oder andere Menschen an Dingen schuld, die in deinem Leben passieren?

      Akzeptierst du, wer du bist, wie du aussiehst und wohin du möchtest. Weißt du letzteres?

      Erkenne, was dir deine Umwelt zeigt und lerne daraus für dich.

      Es gibt etwas, dass du soooo gern tust, dass dir unendlich Energie bereit stellt.

      Das gilt es raus zu finden. 😉

      Eines ist noch sehr wichtig: Der absolute Wille, alles zu tun, damit du glücklich wirst. Und alles bedeutet auch, mal auf Dinge zu sehen und anzugehen, die nicht so prickelnd sind.

      Ich hoffe, ein wenig inspirieren dich meine Artikel und auch diese Zeilen. 🙂

      Wenn du mehr wissen willst, dann können wir uns gern näher unterhalten, wenn du willst.

      LG Stefan

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*