Deine eigene Weihnachtsgeschichte

So, Weihnachten steht vor der Tür. Wir haben zuhause bereits die Lichterkette aufgehängt und am Adventskranz brennt bereits die erste Kerze. Auf dem Christkindlmarkt waren wir auch schon. 🙂
Am vergangenen Wochenende habe ich mir dann am Abend noch Charles Dicken’s Weihnachtsgeschichte angesehen. Diese Geschichte hat mich dann so inspiriert, dass ich dir gleich folgendes mitteilen möchte, denn was Ebenizer Scrooge in dieser Geschichte erlebt, führt uns ganz deutlich vor Augen, wie groß doch die Möglichkeiten sind, unser Leben selbst zu beeinflussen und zu gestalten.

bootpix_Golling_Baum_web_DRI2Bevor ich auf die Verbindung zwischen dir und Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte eingehe, kurz noch ein paar Zeilen über das Leben:

Jeder, und damit meine ich wirklich jeder Mensch auf unserer schönen Erde, erschafft sich seine Realität selber. Somit gibt es zurzeit auf der Erde ca. 7.000.000.000 (7 Milliarden!) Realitäten oder Wirklichkeiten unter uns Menschen. Keine dieser Wirklichkeiten gleicht einer anderen, aber alle sind richtig (dieser Gedanken ist in unserer heutigen Zeit wichtiger denn je!).

Allein diese Erkenntnis hat mir meine Augen gegenüber meinem Leben, meinen Mitmenschen und meinem Tun weit geöffnet. Fühle mal kurz in dich hinein bevor du weiter liest. Was fühlst du, wenn du dir denkst, dass deine Freunde und Bekannten in einer anderen Welt leben als du? Kommt dir das befremdlich vor? Mir ging es auch so, als ich das erste Mal drüber nachdachte. Mittlerweile ist durch diesen Gedanken allerdings vieles klarer geworden.

 

Ist die Welt wirklich für jeden gleich?

Wie geht das nun, wenn du dir deine Wirklichkeit selbst erschaffst? Wir alle leben doch auf derselben Erde, atmen dieselbe Luft und haben, zumindest in deiner Nachbarschaft, das gleiche Wetter. Alles, was auf der Welt geschieht ist doch für jeden gleich, oder nicht?

Ist es wirklich für jeden gleich?

Oder ist es doch eher so, dass jeder Mensch andere Herausforderungen hat? Haben die Menschen wirklich genau dieselben Themen zu lösen wie du? Doch eher nicht, oder?

Wie man seine eigene Realität erschafft, möchte ich dir heute am Beispiel der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens erzählen. Das passt gut in die jetzige Vorweihnachtszeit, wie ich finde. 🙂  Jeder, der die Weihnachtsgeschichte, mit der Hauptfigur Ebenizer Scrooge, nicht kennt, kann eine Zusammenfassung hier nachlesen. Kurz erzählt, kann man die Geschichte so erklären:

 

Stinkreich, aber krank!

Ein alter geiziger Kaufmann, namens Ebenizer Scrooge, hält nichts von Barmherzigkeit und von Freundschaft und deswegen auch nichts von Weihnachten. Das einzige, was ihn interessiert, ist, wie er sein Vermögen vergrößern kann. Dass er alt und krank ist und keine Freunde hat, muss ich wohl nicht erklären. Drei Geister, die ihm seine vergangene, gegenwärtige und zukünftige Weihnacht zeigen, veranlassen den alten Mann, sich in seiner Denkweise zu ändern und er beginnt, gute Taten zu vollbringen, zu helfen und sich um die Menschen zu kümmern. Dass er dadurch plötzlich wieder voller Vitalität ist, brauch ich wohl ebenfalls nicht zu erwähnen. Er verändert also durch sein aktives Tun seine Wirklichkeit und seine Zukunft.

Einschub: Ich will hier nicht sagen, dass materieller Besitz etwas Schlechtes ist. Wenn man ihn hat, dann kann er das Leben sehr bereichern und vereinfachen. Man kann mit Geld auch sehr viel Gutes tun, wie es Ebenizer Scrooge nach seiner Wandlung auch tut.

 

Deine jetzige Situation ist das Ergebnis deiner vergangenen „Weihnacht“

Was hat das nun mit deiner Realität zu tun? Nun, deine jetzige Lage und deine jetzigen Lebensumstände sind das Ergebnis deiner vergangenen Handlungen und Entscheidungen. Punkt. Das ist fakt!

In der Vergangenheit hast du dich, und nur du allein, für bestimmte Auswahlmöglichkeiten entschieden und das Ergebnis erlebst du jetzt gerade. Ich wiederhole es nochmal, damit es klarer wird: Deine vergangenen Entscheidungen haben dich in die gegenwärtige Situation gebracht. Nur eine klitzekleine andere Entscheidung in der Vergangenheit und deine Gegenwart würde vermutlich komplett anders aussehen.

Es gibt wichtige Entscheidungen, die jeder im Leben trifft. Diese Entscheidungen würdest du vielleicht als Schicksal beschreiben. Letztendlich waren sie aber Entscheidungen und zwar Deine, denn wer sollte es sonst entschieden haben:

Deine erste Entscheidung, die du in deinem Leben getroffen hast, war, dass du dich für deine Eltern entschieden hast. Diese Entscheidung war und ist einer deiner grundlegendsten Entschlüsse überhaupt. Wenn du das so akzeptierst, dann kannst du darauf aufbauen. Du siehst schon, wie schwerwiegend Entscheidungen für ein ganzes Leben sein können.

All diese Entscheidungen, die du in der Vergangenheit getroffen hast, kannst du als deine vergangene Weihnacht bezeichnen. Diese Dinge sind Geschehen und lassen sich nicht mehr rückgängig zu machen.

 

Nutze das heurige Weihnachten, um deine zukünftige Weihnacht zu gestalten

Was bedeutet das nun für dich? Es bedeutet, dass jede Entscheidung und jede Tat, die du jetzt in der gegenwärtigen Weihnacht tust, wird deine zukünftige Weihnacht beeinflussen. Auf das Leben umgemünzt heißt das, alles, was du heute entscheidest, wird dein Leben in der Zukunft beeinflussen. Pass aber auf, auch keine Entscheidung treffen ist eine Entscheidung und wird deine Zukunft gestalten.
Sorge also dafür, dass deine heutigen Entscheidungen und Taten zu einer schönen und harmonischen Weihnachten in der Zukunft führen. Du und nur du allein können das für dich tun. Niemand anderer, weder deine Eltern, deine Frau oder dein Mann, deine Kinder, die Politiker oder sonst wer. Nur du bestimmst, wie dein zukünftiges Leben aussehen wird.

Sorge heuer dafür, dass dein Weihnachtsfest im nächsten Jahr ein besonders schönes wird!

 

Erschaffe dir deine eigene Welt!

Hier drei Tipps, wie du bewusst an deiner zukünftigen Weihnachten arbeiten kannst:

– sei dir bewusst, dass jede Aktion von dir eine Reaktion von deiner Umwelt in der Zukunft hervorruft. Überlege also, wie deine Umwelt auf dich reagieren soll und leite dann deine entsprechende Entscheidung davon ab.

– überlege dir bei jeder Entscheidung, bewusst, welche Reaktionen diese Entscheidung auslösen wird. Das fängt schon beim Aussprechen eines Wortes an. Welche Reaktionen deiner Umwelt wird es wohl auslösen, wenn du schimpfst oder wenn du Worte der Dankbarkeit aussprichst? Aufbauend auf diese Entscheidung werden alle anderen Entscheidungen und Taten basieren – wirklich ALLE!

– du kannst auch darüber nachdenken, warum dir dies oder jenes widerfährtÜberlege, welche deiner Taten zu dieser Reaktion deiner Umwelt oder auch deines Körpers führten. Wenn du dir dieser Taten und Entscheidungen bewusst wirst, kannst du ab jetzt diese Entscheidungen verbessern, sodass deine Umwelt für dich schöner und besser reagiert.

 

Ich hoffe, dass du, wie Ebenizer Scrooge in Charles Dickens Weihnachtsgeschichte, ab sofort Entscheidungen triffst, die du nicht bereuen wirst und die dir schon heuer ein schönes Weihnachtsfest bescheren werden. Noch ist etwas Zeit! Auf jeden Fall wird dann der Geist deiner zukünftigen Weihachten nur mehr Schönes zu berichten haben, wenn du bewusst deine eigene Welt erschaffst. Und dann kannst du sogar sagen: „Ich erschaffe mir meine Welt, wiedewiesi mir gefällt!“ Da wären wir aber nun bei Pippi Langstrumpf. Das ist wieder eine andere Geschichte. 😉

 

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LG

Unterschrift_Stefan

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